Catapult King – Angry Birds für Ritter-Fans

Zerstöre die Burg

Zerstöre die Burg

Catapult King ist ein Spiel, das vom Prinzip ein wenig an Angry Birds erinnert. Anders als beim Vogelspiel, ist hier eine 3D-Optik benutzt worden. Der Spieler scheint fast hinter der Steinschleuder zu hocken und darauf zu warten, endlich seine Steine auf die gegnerische Anlage abfeuern zu können. Ziel ist es, die Prinzessin aus den Klauen des Drachen zu befreien.

Und das dürfte unseren Jungs gefallen, denn Ritter und Drachen bevölkern in unzähligen Ausmalbildern gerade unsere Zimmer. Die App kostet im App-Store 89 Cent. Die Vorgeschichte mit dem Drachen, der zu Beginn in einer kurzen Animation zu sehen ist, ist weder untertitelt, noch vertont. Das ist schade. Hier hätte man den Spielern ein paar Infos mit an die Hand geben können.

... mit Feuer

… mit Feuer

Zum Ablauf

Der Ablauf ist nicht schwierig. Katapult ausrichten, spannen und abschießen und dann zuschauen, wie hoffentlich die Soldatenbastion zusammenfällt. Je weniger Steine benutzt werden und je schneller man zugange ist, umso mehr Punkte erhält man. Klappt dies ganz gut, wird der nächste Level freigeschaltet. Maximal drei Steine kann man verschießen. Hat man genug Magiepunkte gesammelt, kann man andere Waffen freischalten. Eine Übersicht, was die einzelnen Piktogramme bedeuten und wie sie einzusetzen sind, habe ich nicht gefunden. Probieren ist also angesagt.

Eine Ausrichtung des Katapults mit den Fingern ist einfach, jedoch kann man die Flugbahn nur erahnen. Das war bei Angry Birds anders und meiner Meinung nach, besser gemacht. Hier ist der Frust gerade bei jüngeren Kindern groß und es werden oftmals mehr Steine eingesetzt als nötig. Bei den Bauwerken gibt es aber meistens eine Kiste, die mit einem Zeichen markiert ist – zuerst dachte ich, da es durchgestrichen aussieht, man dürfe hier auf keinen Fall treffen. Das Gegenteil ist aber der Fall. Probiert es mal aus!

Für unter 6-Jährige halte ich die App nicht nutzbar. Auf dem iPad macht es Spaß, das Katapult zu bewegen, auf kleineren Displays dürfte es nicht ganz so toll sein, vor allem nicht für kleine Kinderfinger. In-App-Käufe konnte ich nicht ausmachen. Ein nerviges Aufpoppen von „Werde Fan bei Facebook und du bekommst x Magie“ hätte man unterbinden können. Nach jedem abgeschlossenen Level taucht es auf. Also, WLAN-/Internetverbindung ausschalten, wenn die Kids dran spielen und man hat seine Ruhe. Eine Anmeldung im GamesCenter scheint unabdingbar.

Fazit

Für 89 Cent ein Spiel mit größerem Suchtfaktor, gerade bei Ritter- & Drachenfans.

 

 

 

 

 

 

Bilder: (c) Hersteller via App-Store

Um Artikel über soziale Netzwerke weiterzuverbreiten, müssen Sie diese aktivieren - für mehr Datenschutz.

Veröffentlicht von

www.appatizer.de/uber

Sven ist seit 1998 im Internet unterwegs, Vater von Zwillingsjungs, schwärmt für Bücher bei seinem ersten Projekt und hier, skandinavisches Design, guten Espresso und ist auch in der Welt der Apps unterwegs.In seinen Workshops berät er Eltern und Lehrer im Umgang mit Tablets und Apps. Er ist Mitorganisator der #denkst-Konferenz in Nürnberg.

Schreibe einen Kommentar