SAMI Apps – Bildungs-App mit kleinen Schwächen

Mit SAMI verschiedene Fertigkeiten entdecken

Mit SAMI verschiedene Fertigkeiten entdecken

Die SAMI App wurde in Spanien in den vergangenen Monaten in die TOP-5 der Bildungs-Apps gewählt. Da es hier auf appatizer.de um kindgerechte Apps geht, habe ich mir auch ein wenig näher angesehen. Die Entwickler empfehlen die App für Kinder bis zum Alter von 5 Jahren. Doch zu früh sollte man die Kinder auch nicht alleine mit Apps spielen lassen.

Was leistet die App?

Die App, die eine Auswahl von 18 Sprachen zulässt, ist in die Bereiche „App“, „Flashcards“, „Story Time“ und „Utilities“ unterteilt. Wohlgemerkt handelt es sich hier schon um die Teilbereiche in der deutschen Sprachversion. Das hätte man vielleicht noch etwas angleichen können.

Verschiedene kleine Lernspiele

Verschiedene kleine Lernspiele

Bei den Apps gibt es

  • Linien zeichnen
  • Mengen(lehre)
  • Puzzle

Jede der Apps ist in drei Schwierigkeitsstufen spielbar. Diese lässt sich bequem über das Eulensymbol oben rechts einstellen. Möchte man mit der Schwierigkeitsstufe 1 beginnen, erfolgt der zweite Level nach Abschluss des kompletten ersten Teils.

Puzzle und Mengenlehre konnten überzeugen. Das Linienzeichnen jedoch nicht. Fährt man hier zu weit an der vorgegebenen Line vorbei oder hält sich nicht an die vorgegebene Linie, wird es als „gut abgeschlossen“ bewertet. Hier hätte eine feinfühligere Abstimmung nicht geschadet.

Geschichten mit der „Story Time“

Kinder lieben Geschichten. Daher sollte man sich Zeit nehmen, möglichst jeden Tag dem Kind vorzulesen. Es muss keine große Geschichte sein, aber rund 10 Minunten täglich können hier schon viel ausmachen. Wem gerade keine Geschichte einfällt, kann die „Story Time“ ntzen. Aus einzelnen Elementen setzt man eine eigene Geschichte zusammen, die dann vom Kind oder den Eltern erzählt wird. Das Auswählen der einzelnen Geschichtsteile sorgen für Abwechslung.

Positiv hervorzuheben ist, dass das Teilen von seinen Lernfortschritten bei Facebook oder der Zugriff auf die Seite des Herstellers erst nach Eingabe einer Sicherheitsabfrage möglich ist. Ältere Kinder, die schon erste Leseerfahrung haben, dürften damit jedoch keine großen Probleme haben. Ich finde daher solche Verbindung zu Sozialen Netzwerken in Kinder-Apps äußerst überflüssig.

Fazit

Der Ansatz einer Kombination verschiedener kindgerechter Anwendungen ist gut. Auch die Aussprache der Tiernamen oder der Zahlen in den entsprechenden Apps geht in Ordnung. Jedoch sollte in der App und auf der Website noch einmal der Inhalt ein wenig überarbeitet werden, damit es dem Bildungsanspruch gerecht wird.

 

+ viele Sprachen

– Fehlererkennung bei einigen Apps nicht ausgereift

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Veröffentlicht von

www.appatizer.de/uber

Sven ist seit 1998 im Internet unterwegs, Vater von Zwillingsjungs, schwärmt für Bücher bei seinem ersten Projekt und hier, skandinavisches Design, guten Espresso und ist auch in der Welt der Apps unterwegs.In seinen Workshops berät er Eltern und Lehrer im Umgang mit Tablets und Apps. Er ist Mitorganisator der #denkst-Konferenz in Nürnberg.

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