Interview mit studio 100 – was sind gute kindgerechte Apps

Das Team hinter studio 100 (vlnr): Manuel Schmid: Project Manager,  Klaus Ullrich: Head of Games,  Martin Kreuzer: Project Manager

Das Team hinter studio 100 (vlnr): Manuel Schmid: Project Manager, Klaus Ullrich: Head of Games, Martin Kreuzer: Project Manager

In den Interviews auf appatizer.de geht es um die Teams hinter den App-Studios. Wer arbeitet da und wie? Was macht für sie eine gute App für Kinder aus. Heute freue ich mich über die Antworten von studio 100, die hinter „Heidi: Abenteuer in den Bergen“ stecken. Heidi gehört ja, wie Biene Maja, zu den Helden meiner Kindheit.

– Wer seid ihr und was macht ihr?

Studio 100 ist ein internationaler Produzent von Kindermarken. Wir sind verantwortlich für die Entwicklung so beliebter Marken wie die Biene Maja, Wickie und die Starken Männer und Heidi. Studio 100 entwickelt dabei mit Co-Produzenten die TV-Serien, Kinofilme, Musicals und auch digitale Spiele.


– Seit wann entwickelt ihr Apps?

Wir entwickeln bereits seit über 6 Jahren Spiele für Kinder. Dies waren früher hauptsächlich Spiele für die Nintendo Plattformen. Der aktuelle Trend liegt aber klar im Bereich der Mobile Plattformen für iOS und Android. Unsere erste App haben wir schon vor ca. 5 Jahren veröffentlicht.

– Wie lange dauert eine Entwicklung im Schnitt?

Studio 100 legt einen hohen Fokus auf die Qualität der entwickelten Spiele. Daher sind unsere Apps auch relativ umfangreich. Ein App Entwicklung dauert bei uns daher auch zwischen einem und zwei Jahren.

– Was ist eine gute kindgerechte App?

Wir wollen Spaß vermitteln, aber dabei den Eltern die Garantie für sichere und hochwertige Unterhaltung bieten. Unser Ziel sind immer leuchtende Kinderaugen. Doch die Eltern sind unsere Kunden. Hier müssen wir die Gewissheit geben, dass ihre Kinder mit unseren Marken geschützt sind. Ebenfalls wollen wir auch die Möglichkeit bieten, dass Kinder auch ohne elterliche Betreuung spielen können.

– Muss man bei der App bestimmte Dinge berücksichtigen?

Kinder entwickeln sich sehr schnell. Wir wollen daher unsere Spiele so flexibel gestalten, dass sie auch von Kindern verschiedenen Alters leicht erspielbar sind, aber dabei trotzdem interessant bleiben. Unsere Zielgruppe hat zum Teil durch unsere Spiele einen ersten Kontakt mit den modernen Geräten und wir wollen den Umgang vermitteln, sowohl wie diese technisch zu bedienen sind als auch welche Umgangsformen man mit diesen Geräten erlernen muss. Unsere Spiele wollen zudem auch immer inhaltliche Themen vermitteln, sei es das Erlernen von Zahlen, wie Käse hergestellt wird oder klassische Memory-Spiele. Zudem haben wir höchste Ansprüche an die Sicherheit der App auch zu Lasten der Möglichkeit das Spiel leichter vermarkten oder analysieren zu können. Zu guter Letzt muss die App aber immer Spaß machen.

– Was ist das Besondere an eurer App „Heidi: Abenteuer in den Bergen„?

Die neue App zur Heidi haben wir zusammen mit dem Start der neuen Heidi Serie geplant und entwickelt. Besonders stolz sind wir auf die liebevoll animierten 3D Grafiken und die zahlreichen Minispiele, die einen wunderbaren Einblick in das Leben von Heidi gewähren. Dabei liegt der Fokus auf den alltäglichen Aufgaben, die Heidi und ihre Freunde in den Alpen zu erledigen haben. Die App ist sehr naturverbunden, sie bringt den Kindern die Tierwelt näher und das Ganze auf eine sehr spaßige Art und Weiße. Und ein schöner Nebeneffekt dabei ist, dass die Kinder sogar noch etwas dabei lernen.

– Was ist als Nächstes geplant?

Derzeit arbeiten wir fleißig an einer weiteren App für die Biene Maja. Das Projekt ist natürlich noch geheim, aber wir können bereits sagen, dass sich die Kinder auf ein spannendes Abenteuer in der Blumenwiese freuen können!

Foto (c) studio 100

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www.appatizer.de/uber

Sven ist seit 1998 im Internet unterwegs, Vater von Zwillingsjungs, schwärmt für Bücher bei seinem ersten Projekt und hier, skandinavisches Design, guten Espresso und ist auch in der Welt der Apps unterwegs.In seinen Workshops berät er Eltern und Lehrer im Umgang mit Tablets und Apps. Er ist Mitorganisator der #denkst-Konferenz in Nürnberg.

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