Kinder spielerisch an die Welt der Musik und Oper heranführen – Opera Maker

Deine eigene Oper - Opera Maker

Deine eigene Oper – Opera Maker

Wie kann man Kinder an die Welt der Musik heranführen? Der Musikschulunterricht und musikalische Eltern mag ein erster Schritt sein. Auf spielerische Art gelingt es aber auch mit der kostenlosen App „Opera Maker“ (**Partnerlink). In den Interviews auf appatizer geht es um die Frage, was eine gutgemachte Kinder-App auszeichnet. Viele der bisher interviewten Entwickler sprachen immer von den Inhalten, der Kombination aus Inhalt und einfacher Bedienbarkeit. Und dies erfüllt „Opera Maker“ mit klitzekleinen Abstrichen perfekt.

Drei klassische Opern sind mit dabei

Drei klassische Opern sind mit dabei

Kinder lieben es, zu singen. Kinder lieben Musik. Kinder lieben es, Fotos zu machen. Warum also nicht alles in eine App bündeln und ihnen auf diese Weise das Thema „Oper“ näher bringen. Zur Einfachheit werden gleich drei klassische Opern mitgeliefert. Ob Hänsel & Gretel, Die Zauberflöte oder Wilhelm Tell, drei spannende Opern warten auf die Entdeckung. Kindgerecht gekürzt, fasziniert die Aufmachung der App. Die Kinder können sich mit der integrierten Kamera fotografieren und so in die Oper mit einbauen. Gegenstände und Hintergründe können editiert werden, sogar am Musikstil lässt sich ein wenig schrauben. Langeweile kommt so schnell nicht auf.

6 Fotos

6 Fotos braucht man, um sich als Charakter in seiner eigenen Oper verwirklichen zu können. Lachend, weinend, staunend und noch ein paar weitere Gesichtsausdrücke werden abverlangt. Das Handling der Fotofunktion ist etwas knifflig und gerade auf dem iPad für kleine Kinder nicht ganz so einfach wie beispielsweise bei „Hairsalon Me“ (** iTunes-Link). Aber danach kann es auch schon losgehen. Möchten alle Familienmitglieder mitspielen, sucht man sich eine Opernvorlage mit mehreren Charakteren aus. Papa als Bösewicht, Mama als Prinzessin und die Kinder als Ritter. Nahezu alles ist hier in gewissem Rahmen möglich.

Nun geht es an das Editieren der einzelnen Szenen. Hier können Objekte und Hintergründe editiert, entfernt und hinzugefügt werden. Sind alle einzelnen Szenen für gut befunden, kann man nicht nur die Oper einem größeren Publikum vorführen, sondern auch abspeichern.

Die App hat uns viele lustige Momente beschert und ist äußerst empfehlenswert.

 

+ drei klassische Opern
+ eigene Gestaltungsmöglichkeiten
+ eigener Gesang möglich
+ Abspeichern der eigenen Opern
+ keine Werbung

– etwas schwierige Fotofunktion

Fotos: Opera Maker via iTunes

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Veröffentlicht von

www.appatizer.de/uber

Sven ist seit 1998 im Internet unterwegs, Vater von Zwillingsjungs, schwärmt für Bücher bei seinem ersten Projekt und hier, skandinavisches Design, guten Espresso und ist auch in der Welt der Apps unterwegs.In seinen Workshops berät er Eltern und Lehrer im Umgang mit Tablets und Apps. Er ist Mitorganisator der #denkst-Konferenz in Nürnberg.

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